Akademikerinnen- und Akademiker-Kongregation

Bald nach der Ankunft der ersten Jesuiten in Wien (1551) und der Gründung des Kollegs im ehemaligen Karmeliterkloster Am Hof (1554) wurde dort eine Marianische Kongregation gegründet. Als die Jesuiten auf kaiserlichen Befehl die Universität übernahmen, wurde auch hier die "Congregatio Maior" (ca. 1625) errichtet. Sie bestand auch noch für einige Zeit nach der Aufhebung des Jesuitenordens (1773) weiter, wurde nach der neuerlichen Übernahme der Jesuiten-/Universitätskirche (1856) neu errichtet und besteht seither ununterbrochen (während einiger Jahre des Nationalsozialismus im Geheimen) bis heute.

Die Akademikerinnen- und Akademiker-Kongregation (AkMK) versteht sich als eine aktive christliche Laiengemeinschaft, die auf verschiedensten Gebieten christlichen Lebens heute aktiv mitwirken will, sei es an pfarrlichen oder überregionalen Aufgaben.

Die AkMK zählt heute rund 250 Mitglieder. Die Mitglieder treffen einander von Oktober bis Juni jeweils einmal im Monat. An diesen Abenden feiern sie Eucharistie und versuchen in einem Vortrag aktuelle Fragen und Themen zu behandeln, die sich heute für aktive Christen stellen.